Lasertherapie

Mit Laser kann man nicht nur schneiden - also zerstören - sondern in einer bestimmten Wellenlänge des Lichtes auch heilen (Wunden verschließen, Entzündungen zum Abklingen bringen).

von Dr. Erwin Aschauer

Laser ist sonst nichts als Lichtstrahlen, die zur Leistungs/Wirkungssteigerung gebündelt werden. In der Medizin findet Laser vielfach Anwendung, wie zum Beispiel in der Chirurgie zum Abtragen oder Durchtrennen von Gewebe. Der rote Niedrigenergielaser eignet sich aufgrund der beschränkten Eindringtiefe gut zur Behandlung von Problemen der Haut und knapp darunter liegender Strukturen.

Das Haupteinsatzgebiet sind Wundheilungsstörungen beziehungsweise schlecht heilende Wunden. Hier wird die Wunde mit dem Handlaser abgefahren und dabei eine bestimmte – vorher berechnete Energiemenge verabreicht (abhängig in erster Linie von der Größe der zu beleuchtenden Fläche). Chronische Wunden werden so rasch kleiner und können – unterstützt durch eine gute Lokaltherapie (stadienorientierte Wundauflagen) ebenfalls zur Abheilung gebracht werden.

Ein weiteres Einsatzgebiet ist der sogenannte Hämolaser, der bei Systemerkrankungen – vor allem des Blutes und der blutbildenden Organe – , aber auch bei allen entzündlichen Allgemeinerkrankungen (Rheuma, Osteomyelitis, Arthritis,…) zum Einsatz kommt. Es wird dabei über eine in einer Vene liegenden Kanüle ein Lichtleiter (Glasfaserkabel) mit der Spitze in einem Blutgefäß appliziert und das vorbeifließende Blut direkt bestrahlt.

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